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Alltägliches (286)

Mein Fahrrad habe ich
vermietet. Foto: Tjaden
Mein letzter Vormittag in der Altstadt von Funchal

27. März 2024. Ein letztes Mal schlendere ich mit meinem Fahrrad durch die Altstadt von Funchal. Antonio vom Restaurant O'Regional fragt mich, wo ich mein Fahrrad lasse, wenn ich in Deutschland bin. Sofort bietet mir ein Kollege einen Lagerraum an. Ich solle am Nachmittag wiederkommen, sagt er. Antonio hofft, dass ich im November wieder da bin.

Ich schlendere weiter und biete mein Rad zum Kauf an. Ein Kellner aus Nepal schlägt mir vor, dass er mein Rad mietet. Dafür gibt er mir 20 Euro, außerdem lädt er mich zu einem Essen und Kaffee ein.

20 Euro habe ich schon lange nicht mehr in der Tasche gehabt. Ich frage einen Kellner mit gelbem T-Shirt nach einem Zigarettenautomaten. Den gibt es in seinem asiatischen Lokal nicht. Er nimmt meinen Zehn-Euro-Schein und eilt davon. Mit portugiesischen Zigaretten zu 4,60 Euro kehrt er zurück. Er gibt mir 40 Cent wieder. Ich erkundige mich nach den fehlenden fünf Euro. Die hat er angeblich verloren...

Auch heute bin ich wieder früh aufgestanden, um im Haus zum Schutz der Armen zu frühstücken. Vorher rief ich das Kontaktformular der Stadt Burgdorf bei Hannover auf, wo ich nach meiner Flucht vor einem kriminellen Vermieter als ehemaliger Lokalredakteur im März vorigen Jahres gelandet war, bevor ich ein zweites Mal versuchte, auf der Blumeninsel heimisch zu werden. Ich erkundigte mich nach dem Verbleib meines online gestellten Antrags auf Gewährung eines Kredites, auf den ich bisher keine Antwort bekam. Auch beim deutschen Konsulat in Funchal hatte ich mich nach dieser Möglichkeit erkundigt, ohne jemals eine Antwort zu erhalten. Darüber beschwerte ich mich inzwischen beim deutschen Außenministerium. 

Zur Abwendung einer Obdachlosigkeit sind deutsche Sozialämter zur Hilfe verpflichtet. Meine Rente reicht nicht aus, um die restlichen Hotelkosten, den Flug, die Miete für mein neues Zuhause, das ich ab Freitag habe, und den Lebensunterhalt im April zu begleichen. Deswegen kann ich nicht verstehen, warum ich nicht einmal eine Auskunft bekomme. Ich habe eine Echtzeitüberweisung beantragt und schicke auch diesen Text an Konsulat und Stadt Burgdorf.

In diese Notlage gebracht worden bin ich im Dezember 2023, als ich bereits eine preiswerte Wohnung in Monte auf Madeira gefunden hatte, meine Rente aber nicht bekam. Über den Grund schwieg sich die deutsche Rentenversicherung bis heute aus, mein Vermieter aus Monte sprang wieder ab, weil er mir nicht glaubte, dass jemandem aus Deutschland dergleichen passieren kann. Bis Januar warten wollte er nicht. Seitdem war ich stets auf Hotelsuche und fand zwei tolle, die mir halfen.

Auch diesen Text schicke ich per Kontaktformular an die Stadt Burgdorf, obwohl die eigentlich schon alles wissen.

16.55 Uhr. P. S. Soeben habe ich das erste Mal eine mail vom Konsulat bekommen. In Sachen Dr. Nelio Mendonca-Hospital empfiehlt man mir einen Strafantrag, den ich aber schon gestellt habe.

28. März 2024. Das Sozialamt von Burgdorf würdigt mich weiterhin keiner Antwort. Schneller sind manche in den Rathäusern der Kleinstadt, wenn es um kritische Berichte geht. Ein Beispiel

Alltägliches (285)

 

Das APP-Haus zum Schutz der Armen in
Funchal. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Halber Hotelgast und halber Armer

22. März 2024. Jetzt bin ich nur noch ein halber Hotelgast, den Rest des Tages verbringe ich auf den Straßen und Plätzen von Madeira oder bei der APP Associacao protectora dospobres, über die ich schon einmal berichtet habe. 

Der Tag begann für mich mit einer mail an das Landeskriminalamt in Hannover, an das deutsche Konsulat in Funchal und an das Sozialamt in Burgdorf bei Hannover, wo ich ab dem 28. 3. wieder wohnen will. Die mail machte ich auch auf meinen Facebook-Seiten bekannt:

sehr geehrte damen und herren, ich werde heute das hotel, in dem ich wohne, verlassen muessen. gaeste beschweren sich darueber, dass von meinem zimmer und von mir eine geruchsbelaestigung ausgeht. das trifft zu, obwohl ich regelmaessig dusche und die waesche wechsele.
der grund: am ersten tag meines aufenthaltes im dr. nelio-mendanca-hospital hat man mir, obwohl ich bereits meine sofortige entlassung gefordert hatte, einen katheter eingebaut. er wurde auch bei meiner entlassung nicht entfernt, obwohl ich das gefordert hatte. waehrend meines aufenthaltes in diesem hotels wurde der beutel undicht. das teilte ich dem hospital mit, das - wie in allen anderen faellen . nicht reagierte. ich schrieb denen auch, dass ich nachts ein handtuch um mein bein wickele, damit der urin nicht auch noch das bett in mitleidenschaft zieht.
das hospital reiht eine kriminelle handlung an die andere. ich muss so schnell wie moeglich zurueck nach deutschland. dazu fehlt mir das geld. von madeira aus werde ich mich auch nicht gegen diese kriminellen wehren koennen.
in dem hotel wird die entwicklung bedauert. das team ist toll. ich mochte nun nicht in einem obdachlosenheim landen.
Dear Sir or Madam, I will have to leave the hotel where I am staying today. Guests complain that there is an unpleasant smell coming from my room and from me. This is true even though I shower and change my laundry regularly.
the reason: on the first day of my stay in the dr. Nelio Mendanca Hospital installed a catheter in me, even though I had already asked for my immediate discharge. It wasn't removed when I was fired, even though I requested it. During my stay at this hotel the bag leaked. I reported this to the hospital, which - as in all other cases. didn't respond. I also wrote to them that I wrap a towel around my leg at night so that the urine doesn't affect the bed.
The hospital strings one criminal act after another. I have to get back to Germany as quickly as possible. I don't have the money for that. I won't be able to defend myself against these criminals from Madeira.
The hotel regrets the development. the team is great. I didn't want to end up in a homeless shelter.

Best regards

Kurz darauf brachte mich ein Angestellter des Hotels mit meinen Siebensachen zu dem Haus zum Schutz der Armen. Ein netter Herr und eine nette Dame erkärten uns, dass ich dort duschen und essen könne. Schlafplätze habe man nicht. Ich schilderte meine Situation, duschte und zog mich um. Die Wäsche, die ich getragen hatte, kam in eine Waschmaschine. Die Dame begleitete mich zu einem Gesundheitszentrum, wo ich einen neuen Schlauch und einen neuen Urinbeutel bekam. Dann war Mittagspause.

Kurz nach 16 Uhr bat mich die nette Dame in ihr Büro. Sie habe einen Deal mit meinem Hotel gemacht. Ich könne dort weiter übernachten, täglich um 8.30 Uhr müsse ich mich zum Frühstück im Haus zum Schutz der Armen einfinden, zwischen 9 und 11 Uhr sei duschen angesagt, auch Lunch und Dinner bekäme ich dort.

Der Angestellte des Hotels, der mich hingebracht hatte, holte mich mit einer Kollegin auch wieder ab, wir verstauten meine Siebensachen ein zweites Mal im Auto, im Hotel ging ich in mein altes Zimmer, wo ich diese Zeilen schreibe.

23. März 2024. Versprochen, über dieses Frühstück ist schnell berichtet: An der Eingangstür zum Speisesaal des Hauses zum Schutz der Armen steht ein Mitarbeiter, der mich auffordert, mir die Hände zu waschen, bevor ich das Ende der Schlange bilde. Ich gehe zum Waschbecken und trockne meine Hände für das trockene Brötchen, das für eine Scheibe Käse aufgeschnitten worden ist. Dazu gibt es einen Becher mit Kaffee.

24. März 2024. Heute Morgen ist das Frühstück von einem uniformierten Sicherheitsbeamten beobachtet worden. Eine Dame hielt mir zwei aufgeschnittene Brötchen hin, ich entschied mich für das mit Spuren von Konfitüre. In dem Speisesaal herrscht an fast allen Tischen Stille, sobald jemand das Brötchen gegessen und den Kaffee getrunken hat, muss er gehen.

Nach dem Frühstück radele ich nach Sao Martinho zum deutschen Konsulat, brieflich bitte ich das Konsulat noch einmal um Unterstützung bei der Heimreise und um Intervention beim Dr.-Nelio-Mendonca-Krankenhaus, das endlich meine finanzielle Forderung erfüllen soll. Bei Freiheitsberaubung und Körperverletzung (gewaltsamer Einbau eines unnötigen Katheters) kann das Konsulat wohl kaum tatenlos zuschauen. 

Im Hotel überreicht mir eine tolle Mitarbeiterin zwei Plastiktüten mit Brötchen und Brotaufstrich. Auch eine Flasche mit Orangensaft und eine Zigarette hat sie für mich.

25. März 2024. Frühstück: siehe Samstag. Am Abend erwarten mich die lieben Gaben des Hotelteams in meinem Zimmer, auch Geschirr und Besteck ist dabei.

26. März 2024. Frühstück: siehe Sonntag. Das Hotelteam versorgt mich auch heute.

27. März 2024. Frühstück: siehe Samstag, nur mit Wurst. Man bereitet mir einen netten Abschied. Ich verabschiede mich auch.



Alltägliches (283)

Ricardo Andrade malt 
auch bunt. Foto: Tjaden
Ein Maler und ein Fu
ßballer treiben es bunt

Cristiano Ronaldo, dessen CR7-Museum nicht mehr weit entfernt ist, spielt in der Hauptstadt Saudi Arabiens kaum noch kunstvoll, sondern - was man an seinen Geldstrafen wegen ungezogenen Verhaltens ablesen kann - treibt es eher bunt, Ricardo Andrade dagegen, der in der Nähe des CR7-Museums auf der Avenida do Mar seine Bilder anbietet, treibt es ohne Geldstrafen bunt.

Besonders beliebt sind seine Kunstwerke bei Touristinnen aus Deutschland, berichtet er, um 16 Uhr packt er seine Siebensachen ein, denn auch an diesem Dienstag arbeitet er als Portier im Residencial do Vale.

Wer die Avenida do Mar entlang schlendert, kommt an vielen Kreativen vorbei, die Kunsthandwerkliches anbieten. Auch im Stadtpark und an der Gondelstation kann man an manchen Tagen bewundern, was fantasievolle Frauen und Männer geschaffen haben.

Alltägliches (284)


Alltägliches (282)

Das Centro de Saude do
bom Jesus-Gesundheitszentrum


Nicht einmal Jesus ist gut

Seit ich das erste Mal auf dem Weg zur Residencial do Vale an diesem schmucken Gebäude vorbeigeschlendert  bin, stört mich ein Wort an dem Schriftzug neben dem Eingang. Das ist das Wort bom vor Jesus. Denn stets fällt mir ein, was Jesus einem Mann geantwortet haben soll, als er von ihm als "guter Mann" bezeichnet wurde.

"Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als der eine Gott", soll Jesus geantwortet haben. (Markus, 10,18) Ob dieses Zitat echt ist, weiß niemand. Aber wenn man - wie auf Madeira - schon biblische Symbole oder Persönlichkeiten nutzt, um Orten, Straßen und Gebäuden einen Namen zu geben, dann sollte die Literatur, in der sie erwähnt werden, beachtet werden. 

Alltägliches (283)

Alltägliches (281)

Schachtel weg.
...wenn du mir keine Zigarette gibst

Ob im Stadtpark oder bei Continente: Ich begegne ihm fast täglich. Jedes Mal verwickelt er mich in ein kurzes Gespräch, wenn es neben mir eine Lücke gibt, setzt er sich ungefragt auch zu mir. Dabei geht es ihm gar nicht um die Plauderei, er will eine Zigarette schnorren.

Gestern hat er mich hereingelegt. Ich saß in der Straße, die zur Markthalle führt auf einer Steinbank, hatte mir in einem kleinen Geschäft die Zeitung besorgt und eine Zigarette angezündet. Die Schachtel legte ich neben meinen Rucksack. Er kam, besetzte den Platz zwischen Rucksack und mir und fragte mich nach einer Zigarette. Plötzlich stand er wieder auf und eilte davon. Mein Griff nach der Schachtel ging ins Leere...

Angeblich kommt er aus Camera de Lobos.

Alltägliches (282)


Alltägliches (278)

Hinter mir gelassen.

Dem Hospital entronnen und wieder fit geworden

6. März 2024. Vor 26 Tagen bin ich dem Dr. Nelio-Mendonca-Hospital entronnen, anfangs war ich noch wackelig auf den Beinen, musste für nicht einmal sehr große Strecken ein Taxi nehmen, bis das Hotelpersonal feststellte: "Sie sehen aber schon viel besser aus."

Und es wurde weiter besser. Taxis brauche ich nicht mehr. Mein Rad schiebe ich auf den letzten Metern zum Hotel eine sehr steile Straße hoch. Ich radele wieder bis Sao Martinho und werde unterwegs mit Staunen belohnt. Zwei Männer wollten mir heute Nachmittag mein tatsächliches Alter nicht glauben. 

Hätte man mich noch länger in diesem Hospital festgehalten, würde man mich bei den 100-Jährigen wähnen und mich auf die andere Straßenseite tragen, um mich zum nächsten Taxi zu bringen.

Alltägliches (279)

Die Rückkehr

Licht am Ende des SESARAM-Tunnels: Am 28. März fliege ich nach Deutschland und wohne wieder -wie Anfang November- Am Flughafen 2 a, 31303 Burgdorf-Ehlershausen.

11. März 2024

Alltägliches (270)


Die Antwort auf meinen
Strafantrag vom 13. 12. 23


Der Rentendiebstahl

Seit dem 7. November 2023 bin ich wieder auf der Insel. Am 30. November 2023 spinnen die Geldautomaten. Sie spucken meine Rente nicht aus. Oder habe ich sie nicht bekommen? Am 1. Dezember 2023 greife ich zu meinem Handy. Mein Bericht dazu:

Drücke ich weisungsgemäß die 1, wird vom Anrufbeantworter der Rentenversicherung in Berlin behauptet, ich hätte meine Novemberrente gestern nicht bekommen, weil seit Mitte Oktober meine Lebendbescheinigung fehle. Der Anrufbeantworter schaltet sich ab. 

Ich drücke die 2-und bekomme die gleiche Antwort. Der Anrufbeantworter schaltet sich ab. Ich versuche es mit der 3. Die Rentenversicherung beklagt einen Beratungsstau. Man könne mich nicht durchstellen.

Seit dem 7. November 2023 bin ich wieder auf Madeira. Das habe ich der Rentenversicherung im Oktober mitgeteilt. Von Madeira aus kann ich die 0800-Nummer nicht nutzen.

Wie kann ich herausbekommen, warum meine November-Rente auf Eis gelegt worden ist? Ich schicke eine mail ab. Wie so oft, seit ich am 11. März 2023 nach Deutschland zurückgekehrt bin, um mich dort von Telefonterror und Drohungen meines Vermieters RB Living aus Funchal und von einem Messerangriff einer Mitbewohnerin zu erholen.

Trotzdem warte ich im Juni 2023 vergeblich auf meinen neuen Rentenbescheid. Den bekomme ich erst mit großer Verspätung. Weitere Post von der Rentenversicherung gibt es während meines Deutschland-Aufenthaltes nicht. Einmal werde ich angerufen. Die Mitarbeiterin teilt mir mit, dass sie meine deutsche Adresse notiert habe und bittet mich, das Ende des Aufenthaltes rechtzeitig mitzuteilen.

Derzeit bin ich auf Madeira auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Bis Ende des Jahres wohne ich im 29 Madeira Hostel in Funchal. Ohne November-Rente kann ich die Wohnungssuche zumindest bis Montag einstellen. Ende des Berichtes 

Ich bin weiter pleite. Ich verfasse die zweite mail und vereinbare einen Termin mit dem deutschen Konsulat. 

Der zweite Anlauf vom 4. Dezember 2023 

sehr geehrte damen und herren, ich kann immer noch keinen zahlungseingang feststellen. eine begründung bekomme ich auch nicht. ihr anrufbeantworter erklärt mir, dass ich die november-rente wohl nicht bekommen hätte, weil meine lebendbescheinigung nicht bis mitte oktober eingetroffen sei. das kann auf mich gar nicht zutreffen, denn lebendbescheinigungen werden von mir schon früher angefordert. dabei geht es wohl um den rentenbeginn. da meine kontaktaufnahmen meistens nutzlos sind, weiß ich auch nicht, wann sie das letzte mal von mir eine solche bescheinigung angefordert haben. mir ist nur der juli 2022 bekannt, als ich noch im caminho do ariero de baixo 5 in sao martinho gewohnt habe. die meiste zeit dieses jahres verbrachte ich in burgdorf bei hannover. die adresse ist ihnen bekannt. dazu www.obdachlos.info

wie ich ihnen bereits am freitag mitgeteilt habe, wohne ich nun wieder auf madeira. die adresse ist ihnen ebenfalls bekannt. ich bin derzeit in einem hostel und muss  mein zimmer für die nächste zeit bezahlen. sonst droht mir die obdachlosigkeit. für die folgen würde ich natürlich sie verantwortlich machen. ich hoffe, im januar eine neue wohnung gefunden zu haben. am 7. dezember 2023 gehe ich zum deutschen konsulat und lasse mir eine lebendbescheinigung ausstellen. vorsichtshalber. sonst streichen sie mir wohl auch noch die dezember-rente. ohne vorher auch nur einen mucks zu machen. Bericht Ende

Am 7. Dezember 2023 schicke ich die Lebendbescheinigung an den Rentenservice, der für die Überweisungen verantwortlich ist. Sitz Leipzig.

Zwei Tage vorher habe ich einen Anruf der Rentenversicherung aus Berlin bekommen. Ich bestehe auf  sofortige Überweisung. Eine Lebendbescheinigung brauche ich dafür nicht, sage ich. 

Der zweite Anruf vom 8. Dezember 2023

Das bestätigt mir die Rentenversicherung bei einem zweiten Anruf am 8. Dezember 2023 gegen 9 Uhr. Der Wortlaut: "Wir haben den Rentenservice darüber informiert, dass Sie alle Voraussetzungen für Rentenzahlungen erfüllen. Der Rentenservice hat ja Ihre Rente gestoppt." Nun soll ich mein Geld bekommen. Das könne ein paar Tage dauern. Der Schwarze Peter ist weitergewandert.

Wo soll ich bleiben?

Bis zum 26. Dezember 2023 habe ich im 29 Madeira Hostel, Rua dos Netos 29, Funchal, ein Dach über dem Kopf. Reserviert habe ich außerdem ein Bett für 28./29. 12., 30./31. 12., 3. bis 7. 1. 2024. Zahlen kann ich noch nicht (Kosten 24,50 bzw. 19,50 Euro pro Nacht). An den anderen Tagen ist im Hostel nichts mehr frei.

Zwei Wohnungsangebote sind schon geplatzt. Ich gehe nie wieder - wie von März 2023 bis 7. November 2023 - in ein Obdachlosenheim. Ich lasse mich von der Insel auch nicht wieder -wie am 11. März 2023 - vertreiben. Muss ich vor Gericht gehen?

Ich erwarte vom Rentenservice, dass alles getan wird, um eine erneute Obdachlosigkeit zu verhindern. Ratsam wäre wohl eine Zusammenarbeit mit dem Konsulat in Funchal.

12. Dezember 2023. Ich warte immer noch auf mein Geld. Auch das deutsche Konsulat in Funchal halte ich auf dem Stand der unglaublichen Dinge.

13. Dezember 2023. Ich habe soeben Strafantrag wegen Unterschlagung gestellt. 231213-1301--i00247.

14. Dezember 2023. Ich warte weiter. Mein Hostel wartet mit und lernt einiges über die "Arbeit" deutscher Behörden.

0221/56 92 777. Dieser Anrufbeantworter des Rentenservices der Rentenversicherung Bund fragt auch am 14. Dezember immer noch nach der November-Rente. Mit einem Beraterplatz werden Ratsuchende aber nicht verbunden. Alle Plätze belegt, heißt es. Und tschüss!

15. Dezember 2023. Ich schmore weiter. Habe keinen Cent. Da ich aus der Region Hannover komme, habe ich auch schon zweimal die Rentenversicherung Hannover-Braunschweig informiert. Ohne Resonanz...

16. Dezember 2023. Nun ist das dritte Wohnungsangebot hinfällig. Vermieter glaubt mir nicht.

So läuft es ohne Panne/Wie hoch wird meine Entschädigung?

Der Vorfall wirft auch ein Licht darauf, wie die monatliche Auszahlung an die 21 Millionen Rentner in Deutschland abläuft. Die Deutsche Rentenversicherung überweist jeden Monat gut 23 Milliarden Euro, im Durchschnitt etwa 1100 Euro pro Rentner. Das Geld geht zunächst an den sogenannten Rentenservice der Postbank, zusammen mit den Daten, welcher Rentner welchen Betrag erhält. Die Postbank überweist es dann weiter auf die Konten der Rentner bei deren Banken. Es ist vorgeschrieben, dass das Geld am selben Tag bei den Rentnern eingehen muss, an dem es die Rentenversicherung der Postbank anweist.

P. S. Im August 2018 ging es um eine Verspätung von zwei Tagen, bei mir geht es schon um über zwei Wochen. Damals gab es eine Entschädigung.

Rente am 18.? Sicher bin ich nicht.

18. Dezember 2023. Soeben abgeschickt.




 



19. Dezember 2023. Kein Rückruf, keine Rente. Das 29 Madeira Hostel muss ich in einer Woche verlassen, ohne Geld könnte ich kein neues Hostel buchen. Dem 29 Madeira Hostel würde ich noch mehr Geld schulden, weil es mich nicht längst rausgeworfen hat. Ich stünde wegen der Schlamperei der Rentenversicherung auf der Straße. Unfassbar. Bei der Wohnungssuche behindern sie mich auch wissentlich. Und machen vieles wieder kaputt.

Deutsches Konsulat schreibt

Wir hoffen, die Rentenversicherung reagiert schnellsten!

Mit freundlichen Grüßen

Anke Jokanovic
Buero des Deutschen Honorarkonsuls auf Madeira

Anmerkung des RV-Opfer

Schnellstens scheint nicht zu passen. Meine Rentenzahlung ist vor elf Tagen ohne Wenn und Aber freigegeben worden! (siehe "Der zweite Anruf")

20. Dezember 2023. Heute habe ich zwei Mails verfasst. Eine Kopie bekam auch die Berliner Polizei wegen meines Strafantrages.

Ärger auch vor Rentenbeginn

21. Dezember 2023. Pressemitteilung

Liebe L., auch an unserem letzten Abend im Burgdorfer Obdachlosenheim "Drei Eichen" habe ich dir versprochen, Kontakt mit dir zu halten, damit du nie mehr glaubst, ein verlorenes Mädchen zu sein. Das Handy, das ich dir gegeben habe, hast du noch. Ich hätte dir gern ein frohes Fest gewünscht. Doch dafür fehlt mir derzeit das Geld. Auch für eine Karte reicht es nicht mehr. 

Letzte mail vor Weihnachten an Rentenversicherungen und Hubertus Heil

Sie sind über alles informiert, ich habe unzählige Kontaktformulare der Rentenversicherungen Hannover-Braunschweig, des Bundes und des Ministeriums von Hubertus Heil ausgefüllt, man hat das Versprechen der Rentenversicherung vom 8. Dezember 2023 "in ein paar Tagen haben Sie Ihr Geld" gebrochen, ich warte weiter auf meine November-Rente und kann nicht einmal mehr mein Hostel-Zimmer in Funchal bezahlen. Die Probleme, die mir gemacht werden, scheinen die Problemmacher nicht die Bohne zu interessieren. Sobald ich wieder Geld habe, hagelt es Strafanträge. Vorher bin ich möglicherweise ein paar Tage obdachlos. Auch das wissen sie seit Wochen. Noch kann mir das Hostel helfen.

Heinz-Peter Tjaden Rua dos Netos 29 9000-084 Funchal +531962660031

25. Dezember 2023. Mir schweben nun zwei Tage als Hostelgast ohne Bett vor. Draußen schlafen möchte ich nicht.

27. Dezember 2023. Radtour in die Obdachlosigkeit

29. Dezember 2023. Dezember-Rente auch nicht da. Ich erinnere noch einmal an meine Notiz vom 8. Dezember 2023 nach einem Anruf einer Mitarbeiterin der Rentenversicherung: "Wir haben den Rentenservice darüber informiert, dass Sie alle Voraussetzungen für Rentenzahlungen erfüllen. Der Rentenservice hat ja Ihre Rente gestoppt." Nun soll ich mein Geld bekommen. Das könne ein paar Tage dauern. Der Schwarze Peter ist weitergewandert."

"We are a family." Eine Mitarbeiterin des Hostels hat mir gerade Obst gegeben. Außerdem darf ich bleiben, heute Nacht schlafe ich wieder auf dem Hof, morgen wieder in einem Bett. Siehe auch "Das Knabber-Fenster"

Ein Bett heute Nacht

30. Dezember 2023. "You have a bed tonight, Peter." Ruft mir die Mitarbeiterin des 29 Madeira Hostels auf dem Hof zu, während ich mein Nachtlager verlasse. Seit mir die Rentenversicherung eine Rente nach der anderen stiehlt, schlafe ich einmal hier und einmal dort. Obdachlos lässt man mich nicht werden. Der Rentenversicherung wäre das egal. Wie lange ich auf mein Geld noch warten muss, verraten mir weder Rentenversicherung noch das zuständige Bundesarbeitsministerium. Denen fällt nichts weiter ein, als meine Rente zu behalten.

Kurz ausleihen

31. Dezember 2023. Jetzt brauche ich am 2. Januar nur noch eine funktionierende Rentenversicherung. Für etwa 30 Minuten. Eine Mitarbeiterin, die meine mails liest, ein Anwalt, der mir eine Entschädigung bewilligt und jemand, der etwas von Banküberweisungen versteht. Vielleicht kann man sich so was im Ausland ausleihen. Meine Übernachtungen im 29 Madeira Hostel sind jedenfalls bis zum 8. Januar gesichert. Und zwar täglich in einem Bett und nicht mehr auf dem Hof.

Länger im Hostel

5. Januar 2024. Nun sind beide Renten da, und ich habe meinen Hostelaufenthalt bis zum 26. Januar verlängert.

Lesetipp Rententelegram



Alltägliches (275)

Mächtig. Foto: Tjaden
Ein Sohn der Insel
 

Die Wurzel des Baumes ist mächtig, das Lied, das der Chor  in einem Zelt auf der Avenida Arriaga singt, ist lieblich. Ich steige von meinem Fahrrad, genieße den Augenblick, das Jahr hat nur noch wenige Stunden. 

Jemand tippt mir auf die Schulter. Ein Bekannter aus Camara de Lobos. Zähne wie aus einem Labor. Königlich. Wie eigentlich auch der Park, der nach einer Königin benannt worden ist. Doch die Leute mögen "Jardim Municipal" (Stadtpark) lieber. Wie ich "Sohn der Insel". So nennt er mich. "Sie sind kein Tourist", sagt er und wünscht mir "feliz ano novo".


Alltägliches(274)

Alles frei. Foto:
Heinz-Peter Tjaden
Das Knabber-Fenster

Das 29 Madeira Hostel in der City von Funchal zeichnet vieles aus. Dazu gehört auch das Knabberfenster zum Hof. Die Auslage besteht aus Lebensmitteln, Gewürzen, Obst, Gemüse und Getränken, gekennzeichnet mit Mini-Etiketten, auf denen "free" steht.

Was bei den einen vor der Abreise übrig geblieben ist, kann also von den anderen Hostelgästen kostenlos verzehrt werden. Ich profitiere davon, seit die Rentenversicherung mir meine Rente für November nicht auszahlt. Viele helfen mir. Das Team des 29 Madeira Hostels besonders.

Ich habe mich schon vor fünf Jahren für das richtige Hostel auf Madeira entschieden...Das weiß ich aber schon länger.

Zwei Lieder statt einer Liebeserklärung

Alltägliches (273)

Verein zum Schutz der Armen.
Foto: Heinz-Peter Tjaden

 Von der Rentenversicherung arm gemacht

"Rua do frigorífico 9/13", schreibt sie auf einen Notizzettel, "Funchal. APP Associacao protectora dos pobres." Das soll meine nächste Station auf Madeira sein. Dort bekäme ich auch etwas zu essen. Ich schnappe mein Fahrrad und verlasse das 29 Madeira Hostel, in dem es in den nächsten beiden Tagen kein freies Bett für mich mehr gibt.

In der Altstadt suche ich auf einem Stadtplan diese Straße. Weit ist sie nicht.  Sie geht vom Praca do Carmo ab, liegt also in der City. Ich schaue mich dort schon einmal um. Ein junger Mann hockt vor einer der Türen, ich frage ihn, ob er in diesem Heim für arme Leute lebt. Er nickt. Meine Frage, wie es dort sei, beantwortet er zurückhaltend. Geöffnet wird das gelbe Gebäude wieder um 19 Uhr. In der Nähe lagern viele Frauen und Männer in abgerissenen Klamotten, neben sich Bündel des Allernotwendigsten.

Drei Stunden später sind es noch mehr Arme geworden. In der offenen Eingangstür steht ein Hüne. Ich frage ihn, ob er für den Verein arbeitet. Im Hintergrund schreit eine Frau. Der Hüne redet nicht viel, dafür aber der Mann, der plötzlich neben ihm steht. Meine Geschichte von der nicht gezahlten November-Rente nimmt er mir nicht ab. Er verweist mich an die Polizei, die für Diebstähle zuständig sei. Auch ansonsten sei der Verein für mich nicht zuständig. Die Altersgrenze liege bei 65.

Ich kehre zum Hostel zurück, ohne Bett, ohne Abendbrot, ohne einen Cent, ich darf auf den Sitzmöbeln im Innenhof schlafen. Morgen habe ich wieder ein Bett. Und meine Rente? Ich weiß nicht.

Alltägliches (272)

Countdown auf
www.obdachlos.info


24 Tage Rentendiebstahl


Ist die Vorfreude groß gewesen. Nach über einem halben Jahr in einem Obdachlosenheim in der Region Hannover habe ich im Oktober im Netz einen Countdown gestartet. Das Bett im 29 Madeira Hostel in Funchal  war vom 7. November bis 26. Dezember gebucht und bis Mitte Dezember bereits bezahlt. Die Wohnungssuche ließ ich gemächlich an, ich genoss erst einmal die Rückkehr auf die Insel.

Damit war am 30. November Schluss. Ich bekam meine Rente nicht. Warum die Überweisung ausblieb, hat man mir immer noch nicht verraten. Ich informierte auch das Hostel, das am 26., 27. und 29. Dezember allerdings für mich kein Bett frei hat. Wo also schlafen? Dass ich am 29. Dezember wirklich meine Dezember-Rente bekomme, behaupte ich gegenüber niemandem. Wer mir einmal meine Rente stiehlt, macht das vielleicht auch zweimal... Zerstörtes Vertrauen liegt für immer in Trümmern.

20.00 Uhr. Das mache ich auf keinen Fall: Erst einmal für zwei Tage in ein anderes Hostel ziehen und versprechen, dass ich am 29. Dezember wieder Geld habe. Ich riskiere keine Strafanzeige wegen Einmietebetruges. Im 29 Madeira Hostel gilt auch heute Abend noch:  Kein Bett frei am Dienstag und Mittwoch. Schauen Sie sich doch einmal das Versprechen der Rentenversicherung vom 8. Dezember an.

Alltägliches (271)

Mein erster Tag und viele andere Tage

Heute vor fünf Jahren bin ich zum ersten Mal auf Madeira gelandet, hatte ich zum ersten Mal ein Bett im 29 Madeira Hostel in Funchal. Am frühen Nachmittag war ich bei der Mitarbeiterin noch zu früh dran, sie schickte mich erst einmal wieder weg. Stunden später hatte ich mich so oft verlaufen, dass ich an die erste Nacht im Hostel schon nicht mehr glaubte.

Was ich versäumt hätte, schilderte ich in meinem Internet-Tagebuch so:

Hinten links schläft Felix aus  Aachen. Aber nur bei offenem Fenster zur bis Mitternacht lauten engen Gasse. Dennoch ist er morgens um 9 Uhr an den Frühstückstischen im Innenhof fit genug, um Inge aus der Südstadt von Hannover zu sagen, was in den nächsten Stunden unbedingt besichtigt werden sollte.

Am Rathaus kommen diese beiden betagten Weltenbummler wie alle anderen Hotelgäste vorbei, wenn sie zu ihren Touren aufbrechen. Man kann aber auch hineingehen. Lena küsst dort den Schwan, derlei Sünden werden einem in der Kirche schräg gegenüber gleich wieder vergeben. Danach geht es weiter bergab zum Atlantik, vorbei an der Kathedrale Sé und an vielen kleinen Geschäften, Restaurants und Museen.
 
Aus dem Internet-Tagebuch wurde der "Madeira Observer", außerdem die Broschüre "Cliente seguinte". Denn ich kam immer wieder. Auf der Insel habe ich schon viele wie mich kennengelernt: "Wir kommen immer gern wieder."

Alltägliches (267)

Manchmal ganz schön 
abwechslungsreich.
Foto: Heinz-Peter Tjaden

Zu viel Abwechslung 

19. November 2023. Abwechslung kann einem Aufenthalt auf Madeira nicht schaden. Man kann sie aber auch übertreiben. Wie "Continente" bei der Preisgestaltung. Ein Becher zum Aufbrühen kostet von einem Tag auf den anderen nicht mehr 1,49 Euro, sondern 2,30 Euro. Auch bei anderen Waren muss man in diesem Supermarkt aufpassen, sonst bezahlt man an der Kasse fast das Doppelte wie vorher.

Auch bei der Tasse Kaffee zum Stück Kuchen kann es solche Preissprünge geben. Zum Beispiel in der Altstadt in Funchal. Mit dem neuen Personal kam die Verblüffung, die neue Mitarbeiterin war mit dem bisherigen Preis nicht zufrieden, sie verlangte 1,80 Euro statt 80 Cent. Dafür entschuldigte sich der Chef am Tag darauf bei mir. 

In der Gelataria italiana da Lorenzo dagegen freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Samstag. Dann bekomme ich meinen morgendlichen Kaffee umsonst. Denn als Stammgast habe ich nun eine Bonus-Karte: Auf der stehen die Zahlen 1 bis 9, dann heißt es "gratis". 

25. November 2023. Heute Morgen habe ich meinen Gratis-Kaffee genossen. Auch "Continente" kam mir preislich entgegen, zwar nicht so weit wie Lorenzo, aber doch beachtlich: Die Tüte mit fünf Mini-Hörnchen kostete nicht mehr 1,49 Euro, sondern 1,09 Euro . 

Alltägliches (266)


Alltägliches (268)

Heute Morgen vor der Gelataria
da Lorenzo in der Largo do Phelps.
Über den Tassenrand geblickt

Der zweite Sonntag nach meiner Rückkehr auf die Blumeninsel Madeira: Nach sieben Monaten in Hotels, Hostels, Pensionen, immer mit meinen Koffern im Schlepptau, erst auf Madeira, dann in Deutschland, schließlich in Obdachlosenheimen mit einigen netten Leuten und einigen, deren Leben sich nur noch um die Beschaffung von Alkohol und Rauschgift dreht. 

Meine Wege mögen von März bis November verschlungen gewesen sein, weil mein Vermieter RB Living aus Funchal irgendwann meinen Mietvertrag verschlang, um sich nicht mehr an ihn halten zu müssen, doch sie führten mich auch zu neuen Erfahrungen. Die ich mit einer psychisch kranken 24-Jährigen machte, die sich mir im Obdachlosenheim vorsichtig näherte. Sie fasste immer mehr Vertrauen, wurde seltener von inneren Stimmen geplagt und veranlasste mich zu der Veröffentlichung der Broschüre "Eta und das verlorene Mädchen", die ich auch verfasste, weil ich mich oft fragte, wer denn nun psychisch kranker ist. Alle, die nicht über den Tassenrand schauen können, sind wohl besonders dafür geeignet, den Kranken den Rang abzulaufen. 

Lisa hat von mir vor der Abreise ein Handy bekommen, sie kann sich jederzeit bei mir melden. Mein ehemaliger Vermieter Robert B. von RB Living sollte das tunlichst unterlassen. Bei ihm arten Kontakte zu oft in Belästigungen aus. Wie an meinem ersten Sonntag nach meiner Rückkehr. 

An unserem letzten Abend im Obdachlosenheim kuschelte sich Lisa bei mir an und sagte: "Jetzt ist Eta im Himmel."